Ensenbach Rechtsanwälte
  
 ·  Kontakt
  
 ·  Impressum

 · Startseite

 


Pflegeversicherungsrecht
Im Jahr 1994 trat die Pflegeversicherung als ein weiterer Zweig der Sozialversicherung in Kraft. Die Pflegeversicherung sollte das Risiko der Pflegebedürftigkeit neu abdecken. Zur Struktur:

  • Die soziale Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit ist ein eigenständiger Zweig der Sozialversicherung. Die Pflegeversicherung "folgt" der Krankenversicherung.
  • Träger der Pflegeversicherung sind die Pflegekassen, die eine Verwaltungsgemeinschaft mit den Krankenkassen bilden.
  • Die Leistungen der Pflegeversicherung dienen dazu, Pflegebedürftigen, die wegen der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind, Hilfe zu leisten.
  • Die Finanzierung der Pflegeleistungen geschieht schwerpunktmäßig durch Beiträge der Versicherten.
Die Pflegekassen haben den Auftrag zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung dabei gemeinsam mit den Ländern, die nach § 9 SGB XI für die Vorhaltung einer leistungsfähigen, zahlenmäßig ausreichenden und wirtschaftlichen pflegerischen Versorgungsstruktur verantwortlich sind. Gerade wegen der demographischen Bedeutung stellt die pflegerische Versorgung im Ergebnis eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar.

Wir beraten und vertreten in den Belangen des Pflegeversicherungsrechts. Insbesondere in allen Fragen, die sich in diesem Zusammenhang auch für Träger oder Inhaber von Einrichtungen der stationären oder ambulanten Altenpflege oder für den Bereich Betreuter Wohnformen stellen. Insbesondere in den Bereichen:

  • Beratung und Vertretung in Leistungs- und Vergütungsfragen der Regelungsbereiche SGB V, VI, IX, XI und XII. Namentlich im Zusammenhang mit dem Abschluss von Versorgungsverträgen, Leistungs- und Qualitätsvereinbarungen, Vergütungs-/Refinanzierungsfragen. Wir beraten dabei insbesondere begleitend zu laufenden Verhandlungen und vertreten in Schiedsstellenverfahren und anderen/weiterführenden Rechtsmitteln.
  • Wir vertreten Versicherte gegenüber den Pflege- und Krankenkassen in Fragen der Eingruppierung, bei der Verordnung von Hilfsmitteln, der Gewährung von Rehabilitationsleistungen und sonst in Betracht kommender Leistungsansprüche.





<< zurück